Am 11.12.1927 wurde das erste Fussballtreffen Kestenholz - Oensingen (1:2) ausgetragen.
Kurz darauf, am 5.1.1928, erfolgte im heutigen Clublokal, Gasthof "Rössli", die Gründung des Fussball Club Oensingen durch folgende Kameraden:
Baumgartner Gustav, Baumgartner Werner ("Rössli"), Baumgartner Willy, Bernhard Werner, Büttiker Arthur, Cartier Adolf, Gerspacher Franz, Nünlist Arthur, Schneider Emil, Schneider Walter, Studer Eugen, Zehnder Alfred
Nur noch Schneider Emil ist es vergönnt, unser 75-jähriges Bestehen mitzufeiern und mit Genugtuung festzustellen, dass die vor 75 Jahren ergriffene Initiative den jubilierenden Verein bis heute zum mitgliedermässig stärksten Ortsverein anwachsen liess.
Der erste Vorstand, von der ersten Vereinsversammlung am 9.2.1928 im Restaurant "Bierhalle" (ehemaliges Rest. "Ecken") gewählt, präsentierte sich wie folgt:
Präsident: Büttiker Arthur; Vize-Präsident: Baumgartner Werner ("Rössli"); Aktuar: Baumgartner Willy; Kassier: Studer Eugen; 1. Captain: Gerspacher Franz: 2. Captain: Nünlist Arthur; Materialver-walter: Zehnder Alfred; Platzchef: Baumgartner Gustav
Am 5.3.1928 kassierte unser Team im ersten Meisterschaftsspiel in Flumenthal gleich ein "Stängeli"! Folgende gelb-schwarze Formation stand bei dieser 0:10-"Schlappe" auf dem Feld:
Ryter Albert, Nünlist Arthur, Ehrbar Fritz, Baumgartner Gustav, Baumgartner Willy, Bernhard Werner, Baumgartner Werner ("Rössli"), Aimi Eugenio, Gerspacher Franz, Strasser Gustav und Studer Eugen (Ersatz: Zimmermann Jules)
Zehnder Alfred steckte damals in der RS und erhielt keinen Urlaub!!!
In den Saisons 1929/30, bzw. 1930/31, waren der 1. Mannschaft mit der Erringung der Gruppenmeisterschaft in der Serie D, bzw. C, die ersten Erfolge beschieden. Dazwi-schen, am 17.8.1930, gewann dasselbe Team ihr erstes, eigenes Turnier.
Die erste Generalversammlung fand am 19.12.1931 im Gasthof "Rössli" statt. Höhe-punkt war die Ernennung von Büttiker Arthur (bisher Präsident) zum Ehrenpräsidenten, sowie die Neubestellung der Vereinsleitung.
Am 22.2.1933 wurde als Faschingsanlass der erste Maskenball und am 6.12.1933 das erste St. Niklausjagen durchgeführt. Als "Samichläuse" wurden Schär Alfred, Probst Karl und Baumgartner Werner (Beda\\\'s) eingesetzt.
Auch im Juniorenbereich war man nicht untätig. Die Bemühungen ermöglichten die Mel-dung einer Juniorenmannschaft auf die Saison 1934/35.
Mit der Saison 1938/39 begann eine kritische Zeit. Es stellte sich die Frage, ob der Verein aufgelöst oder der Spielbetrieb bis auf weiteres sistiert werden soll. An der Vereinsversammlung vom 8.8.1939 wurde mit 10:2 Stimmen beschlossen, weiter zu spielen.
Kurz darauf musste nach Verlust des Spielfeldes (Dünnernkorrektion + "Anbauschlacht" gem. Plan Zwahlen als Folge des 2. Weltkriegbeginns) der Spielbetrieb gänzlich einge-stellt werden.
Man schrieb den 12.7.1945, als der Fussball Club Oensingen zu neuem Leben erweckt wurde. Waren an dieser Vereinsversammlung im "Bahnhof-Buffet" 8 Aktive und 9 Junioren anwesend, konnten an der folgenden Zusammenkunft im "Rössli" bereits 21 Aktive und 13 Junioren begrüsst werden.
In der 2. Runde der Saison 1945/46 wurde die Wiederaufnahme des Spielbetriebs mit der folgenden neu formierten Equipe Tatsache:
Engel Robert, Sägesser Hans, Senn Paul, Zehnder Alfred, Nünlist Arthur, Moser Arthur, Brunner Otto, Baumgartner Walter (Simi), Plüss Fritz, Burri Werner und Jurt Hansedy.
Für den Vorstand stellten sich nachstehende Funktionäre zur Verfügung:
Präsident: Studer Eugen; Vize-Präsident: Baumgartner Walter; Sekretär: Senn Paul; Kassier: Burri Werner; Aktuar: Bobst Oktav; Spiko-Präsident: von Arx Jules; Captain I: Nünlist Arthur; Captain II: Strasser Alfred; Spiko-Mitglieder: Buchwalder Josef, Bärfuss René, Gerspacher Fritz; Platzwart: Nussbaumer Gottlieb; Reklame und Propaganda: Senn Paul
Am 16.6.1946 konnte Josefine von Arx als 1000. Matchbesucherin begrüsst und mit Blumen geehrt werden.
Ein Propagandaspiel zwischen den Nationalliga-Mannschaften Biel und Aarau am 18.8.1946 in Oensingen endete 1:2.
Zu Beginn der Saison 1947/48 wurde der neue Sportplatz an der Kestenholzstrasse in Betrieb genommen. In dieser Saison reichte es zum 4. Liga-Gruppenmeister, und unsere tapferen Junioren C gewannen am Kantonalen Juniorenturnier den Fairness-Preis.
Ein stolzer Erfolg brachte die Saison 1949/50: Mit dem Punktemaximum (14 Spiele - 28 Punkte!) eroberten wir wiederum den 4. Liga-Gruppenmeister-Titel. Die Junioren A wurden Kantonaler Juniorenmeister und Sieger im Orientierungslauf (!).
Als krönende Saisonleistung erreichte folgende Mannschaft den Aufstieg in die 3.Liga:
Engel Robert, Baumgartner Walter, Moser Arthur, Berger Paul, Schaller Alfred, Sterki Thomas, Jorns Erwin, Baumgartner Max, Schär Rudolf, Brönimann Erich, Engel Walter
Die 50er-Jahre bescherten uns die erfolgreichsten Saisons unserer bisherigen Vereinsgeschichte.
1952/53 Gruppenmeisterschaft in der 3. Liga und in den Junioren C (8 Spiele - 16 Punkte!).
In der folgenden Saison wurden beide Aktivmannschaften unter Trainer Müller Josef (Grenchen) Regionalmeister und stiegen in die 2., bzw. 3. Liga auf.
Folgende Spieler des Fanionteams besiegten in den Aufstiegsspielen Biberist und Konolfingen:
Guggisberg Willy, Riesen Georg, Sterki Thomas, Utz Willy (nur gegen Biberist), Jorns Erwin (nur gegen Konolfingen), Schaller Alfred, Jorns Werner, Probst Charles, Baumgartner Max, Schär Rudolf, Probst Kurt, Borer Charles
Die nicht weniger erfolgreiche Equipe des Reserveteams mit Siegen gegen Kestenholz und Gerlafingen:
Schaller Georg, Baumgartner Walter, Moser Arthur, Horisberger Hans, Berger Paul, Kanobel Hugo, Berger Julius, Haudenschild Willy, Kohli Walter, Utz Willy, Hürlimann Willy
Ein Hinweis an unsere heutigen Aktiven und Junioren: Damals verfügten alle Mannschaften im Schnitt über 8-10 Bälle (Matchbälle inbegriffen) und heute... verfügt jede Mannschaft über 14 Trainingsbälle und separate Matchbälle!
In den Saisons 1957/58 und 1958/59 errang unsere 1. Mannschaft unter Trainer Beck Peter jeweils den Regionalmeistertitel, scheiterte jedoch beide Male in den 1.Liga-Aufstiegsspielen. Damals spielten:
Guggisberg Willy, Schaller Franz, Schaller Alfred, Utz Willy, Hüsler Josef, Jorns Werner, Schär Ru-dolf, Beck Peter, Kohli Kurt, Baumgartner Max, Probst Kurt
Die 2. Mannschaft musste 1962/63 in den sauren Apfel des Abstiegs in die 4. Liga beissen.
In der Folge begann für die das Fanionteam eine Gratwanderung zwischen Abstieg in die 3. Liga (1965/66; 1969/70; 1971/72; 1976/77 ) und Aufstieg in die 2. Liga (1967/68; 1970/71; 1975/76; 1980/81).
Mit der am 27.3.1975 vollzogenen Gründung der Sportvereinigung Oensingen, wurden gleichentags die Weichen für die Realisierung eines neuen Sportplatzes mit eigenem Clubhaus gestellt. Das vereinseigene Trio Kohli Kurt (Vereinspräsident), Bossi Walter (Planung) und Senn Paul (Präsident Sportvereinigung) stieg in eine verantwortungsvolle Aufgabe, deren Ergebnis am 8./9. und 10.8.1980 die Einweihung der Gemeindesportan-lage "Bechburg"(Nationalliga A-Eröffnungsspiel Basel - mit unserem Schär Hansruedi - gegen Xamax Neuenburg) zur Tatsache werden liess.
Dieses Gemeinschaftswerk, getragen durch alle Sportvereine, repräsentiert durch die Sportvereinigung Oensingen, unterstützt durch die Gemeindebehörden und den Goodwill des Souveräns, liess eine sportliche Stätte entstehen, die unser Dorfbild wertvoll bereichert.
Mit den erbrachten Eigenleistungen durch die Mitglieder des Fussball Clubs dürfte dieser seinerseits die erwartete Bereitschaft erbracht haben.
Neben dem Aufstieg der 1. Mannschaft 1975/76 in die 2. Liga gelang den Senioren derjenige in die Meistergruppe und die A-Junioren wurden Gruppenmeister.
Anlässlich unseres 50-jährigen Jubiläums am 1./2. und 3.9.1978 durften wir bereits un-sere neue Sportanlage benützen.
Beim Festaktes kam man auch auf die Schwierigkeiten zu sprechen, die unser Verein am Anfang hatte, um als "seriös" anerkannt zu werden. Unvergesslich bleiben die Worte unse-res ersten Vereins- und Ehrenpräsidenten, Büttiker Arthur, der in seiner Ansprache be-merkte: "Wenn der Teufel in Oensingen gelebt hätte, wäre dieser auch noch gegen unse-ren FC gewesen!"
Das schönste Jubiläumsgeschenk hätte sich der Verein selber machen können, nämlich der Aufstieg beider Mannschaften.
Es sollte jedoch nicht sein: Das Fanionteam scheiterte in den Aufstiegsspielen auf Grund des schlechteren Torverhältnisses, die zweite Garnitur in einem Entscheidungsspiel.
Im Jahr der Sportplatzeinweihung (1980) wurde unsere 1. Mannschaft 3. Liga-Regionalmeister und stieg wieder einmal in die oberste Amateurliga auf.
Die Senioren unterlagen ihren Kameraden aus Grenchen im Final des Kant. Senioren-cups, liessen sich aber mit nur 11 Spielern als Sieger des Kant. Seniorenturniers feiern.
In der Folge etablierte sich das Fanionteam in der 2. Liga, Ende Saison 1984/85 schaffte das Reserveteam sogar den Aufstieg in die 3. Liga.
Die Saison 1985/86 ist ein Meilenstein im Juniorenwesen unseres Vereins, wurde doch erstmals ein Juniorenlager durchgeführt. Unter der Leitung des damaligen Junioren-obmannes Häner Remo, weilten vom 5.-11.4.86 "zur fussballerischen Weiterbildung" 15 Erwachsene und 49 Junioren in der Militärunterkunft in Bad Ragaz.
In den Folgejahren wurde dies in mehr oder weniger regelmässigen Abständen mit ande-ren Unterkunftsorten (z.B. Frutigen, Arcegno, Rimini) wiederholt.
1993/94 tauchten wir wieder in die 3. Liga und retteten uns in der folgenden Saison erst im allerletzten Moment vor dem Abstieg in die Anonymität der 4. Liga.
Die 1. Mannschaft beteiligte sich am OT-Cup und die Junioren traten der Junioren-gruppierung Bechburg bei.
Eine kleine Sensation ereignete sich in der Saison 1995/96, als unsere 3.Liga-Mannschaft im ¼-Final des Solothurnercups den 2. Liga-Leader Wangen b/O mit 5:4 im Penalty-schiessen eliminierte.
Auch ausserhalb des Spielfeldes war unser Verein tätig: Die Senioren halfen bei der Or-ganisation und Durchführung des 100. Soloth. Kant. Schwingfestes, die Aktiven bei der Schulhauseinweihung der Primarschule mit.
Die folgenden drei Saisons waren geprägt vom zweimaligen Scheitern der Erstteamler in den Aufstiegsspielen, sowie anschliessend von der Rettung vor dem drohenden Abstieg.
Die 2. Mannschaft verzichtete 1996/97 auf den Aufstieg in die 3. Liga und rettete sich 1997/98 dank des Einsatzes von Seniorenspielern vor dem Fall in die 5. Liga.
Die Juniorabteilung führte erstmals ein Schülerturnier durch.
1997/98 durfte die 1. Mannschaft an der von unserem Verein im schmucken Bienkensaal organisierten Delegiertenversammlung des Sol. Kant. Fussballverbandes den 3. Liga-Fairnesspreis in Empfang nehmen.
Im gleichen Jahr waren wir auch - wiederum im Bienkensaal - für die Durchführung der Verleihung der Kant. Sportverdienstpreise durch den Regierungsrat verantwortlich.
In derselben Saison wurde im Rahmen des "Paul Senn-Cup" das 70-jährige Bestehen im kleinen, aber würdigen Rahmen gefeiert.
Im Gegensatz zu den Aktiven (beide Teams entgingen knapp dem Abstieg), ernteten 1998/99 die Senioren (2. Rang in der Meistergruppe; Erreichung des Hallenturnierfinals; Teilnahme am Schweizer-Senioren-Cup) und die Veteranen (5. Rang in der Meistergrup-pe; Erreichung des Sol.-Cup-Finals) die Lorbeeren.
Das wichtigste sportliche Ereignis - wenn auch vom Wetterpech verfolgt - war sicher das U 16- Länderspiel Schweiz - Belgien vom 15.4.99 auf unserem Sportplatz Bechburg.
In der Saison 2000/01 scheiterte einerseits die 1. Mannschaft wiederum in den 3./2. Auf-stiesspielen, andrerseits vermied das Reserveteam knapp den Abstieg in die 5. Liga.
Ein weiteres Merkmal war der Austritt aus der Juniorengruppierung Bechburg.
Auf Grund eines zu wenig erzielten (oder eines zuviel erhaltenen) Tores verpasste das Fanionteam Ende Saison 2001/02 die Aufstiegsrunde.
Was die laufende, die Jubiläumssaison 2002/03 resultatmässig bringen wird, steht noch in den Sternen. Bei Drucklegung dieser Vereinschronik, d.h. bei Rückrundenbeginn darf man hoffen, dass der Verein sich mit dem Aufstieg der 1. Mannschaft in die 2. Liga, viel-leicht sogar mit demjenigen der 2. Mannschaft in die 3. Liga das schönste Geschenk ma-chen könnte. In den letzten Jahren des vergangenen Jahrtausends begann auch ein Wandel in den unteren Fussballregionen. Da einige gute Spieler abwanderten, um in höheren Ligen ihr Glück zu versuchen, musste die eigene Mannschaft durch Zuzug auswärtiger Spieler ver-stärkt werden. Weitere Neuerungen sind die Einführung eines Sponsorings, das Erstellen eines Matchprogrammes, sowie das Aufhängen von Matchplakaten bei den Heimspie-len.
Eines jedoch hat sich nicht geändert: Die Freude am Fussball, der schönsten Ne-bensache der Welt, ist geblieben.
Nach dieser chronologischen Zusammenfassung möchte ich noch einige andere Gedan-ken zu Papier bringen:
Eine Vereinschronik in einer Jubiläumsschrift befasst sich vorwiegend mit den Bege-benheiten der 1. und 2. Mannschaft.
Diese wäre jedoch unvollständig, würde man die anderen Teams unerwähnt lassen.
Einen wichtigen Beitrag zu unserem Vereinsleben leisten die älteren Semester, nämlich die Senioren und Veteranen. Nebst den fussballerischen Höhepunkten (z.B. Schweizer-Cup-Spiele gegen Sion oder Luzern) ist auch ihre Arbeit neben dem Sportplatz von im-menser Bedeutung. Ohne sie wäre ein Vereinsleben undenkbar.
Auch die Youngsters, unsere Junioren, verzeichneten grosse Erfolge (z.B. Mitwirkung in der Inter- B-Meisterschaft; Aufgebote einiger Talente in Kant. Juniorenauswahlen; Teil-nahme am Kant. Juniorenlager, Organisation eigener Hallenturniere).
Die dritte Gruppe ist die wichtigste. Bei Niederlagen sind sie die Sündenböcke, bei Siegen ein notwendiges Übel. Damit meine ich unsere Schiedsrichter, denen man oft nicht die notwendige Aufmerksamkeit schenkt, aber ohne sie läuft nichts auf dem Spielfeld. Es ist sicher angebracht, diesen (ehemalige und aktive) bestens zu danken.
In all den vergangenen 75 Jahren wurden auch etliche Kontakte über die Grenzen hinaus geknüpft (z.B. Paris, Wien, Mülhausen, Osthofen).
1985 gewann unser Verein am internat. Turnier in Niederdorf den 1. Preis im "Cup der Nationen". Das wäre eigentlich nichts ausserordentliches, aber dieser Sieg wurde nicht, wie üblich, auf dem Fussballfeld errungen, sondern es war ein Sängerwettbewerb. Der Siegessong war ... unser FC-Lied!!
Mit verschiedenen Aktivitäten war und ist unser Verein bestrebt, eine positive Finanzlage zu erzielen. Waren es früher der Enicar-Cup, der Maskenball, das Oktoberfest und der Lottomatch; so sind es heute der Paul Senn-Cup mit Dorfturnier; der Sponsorenlauf, die Abendunterhaltung mit eigener Theatergruppe, der Ziebelimäret und das Samichlausja-gen, seit einigen Jahren gemeinsam mit dem Turnverein.
Mit der Mitwirkung am Fasnachtsumzug, dem Einzug der Bettagskollekte und dem alljähr-lich wiederkehrenden Angebot im "Ferienpass" leistete unser Verein einen Beitrag gegen-über der Öffentlichkeit.
Unsere Sportplatzanlage hat auch schon etliche Höhepunkte erlebt. Nebst den Aufstiegsspielen und dem Eröffnungsspiel Basel - Xamax Neuenburg sind das Al-pencup-Spiel YB - Voest Linz; das Schweizer-Cup-Spiel Oensingen - Old Boys (NB) und das U 16-Juniorenländerspiel Schweiz - Belgien zu erwähnen.
Auch wir - nicht nur das altehrwürdige und jetzt abgerissene Wembley-Stadion - be-sitzen einen heiligen Rasen, denn auf unserer Sportanlage wurden schon 2 Primi-zen zelebriert. Ein denkwürdiges Datum ist der 16.12.02. Da wurde dem FC Oensingen an der Budgetgemeindeversammlung eine Beitragsleistung à fonds perdu sowie ein zinslo-ses Darlehen für den Umbau und die Erweiterung des Clubhauses gewährt.
Die Arbeiten - mit initiativer Eigenleistung unserer Vereinsmitglieder - wurden unver-züglich in Angriff genommen, so dass die Einweihung anlässlich der Jubiläums in einem würdigen Rahmen gefeiert werden kann.
Unser Verein bestreitet die laufende Saison mit 2 Aktiv-, 1 Senioren- und 7 Junio-renmannschaften und zählt insgesamt über 200 Mitglieder.
Der heutige Vereinsbetrieb kann und darf nicht mehr mit demjenigen früherer Jahre verglichen werden. Die Betriebskosten wie Platzunterhalt, Ballmaterial, Sportdress, Schiedsrichterspesen, Gebühren jeglicher Art - um nur die grössten "Brocken" zu nennen - stellen eine grosse finanzielle Belastung dar.
Ohne die Unterstützung durch Gemeindebehörden, Gewerbe, Sponsoren, Suppor-ter, Gönner, Passivmitglieder, Matchbesucher, sowie Dress- und Ballspender wäre dies nicht mehr verkraftbar.
Diese, unserem Verein immer und immer wieder erwiesene Bereitschaft verdient Dank und Anerkennung!
Das bevorstehende Jubiläum soll einerseits als Rückblick auf Vergangenes, and-rerseits - und dies scheint mir wichtiger - als Ausblick auf Kommendes anregen. Eine primäre Aufgabe der Vereinsverantwortlichen ist es, eine kräftige, gesunde Ba-sis zu schaffen und vor allem die Förderung des Nachwuchses, d.h. der Junioren - unsere Zukunft - voranzutreiben. Dadurch kann deren Schul- und Berufsausbildung massgebend beeinflusst, bzw. mitgestaltet werden. Dies ist eine grosse Verantwor-tung, der es sich anzunehmen gilt, eine Herausforderung, der wir uns nicht entziehen dürfen.
Mögen die bevorstehenden Festtage den geladenen Gästen, den weiteren Festbe-suchern und insbesondere dem Jubilar viel Freude bringen.
Dem Fussball Club Oensingen wünsche ich für die Zukunft alles Gute!
Senn Anton
NB. Diese Vereinschronik, die ich mit bestem Wissen und Gewissen recherchiert habe, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Sollte ich etwas vergessen oder unrichtig zu Papier gebracht haben, so möge man mir dies verzeihen!!
Letzte Änderung vom FC Oensingen: 13.08.2005